CORONA SOFORTHILFEN für SELBSTÄNDIGE und UNTERNEHMEN.

Corona Soforthilfe nach Ländern.

 

 

 

Baden-Württemberg

Die Landesregierung stellt Direkthilfen in Milliardenhöhe zur Verfügung, um Kleinen und mittleren Unternehmen sowie Solo-Selbstständigen unter die Arme zu greifen und um eine Welle von Insolvenzen zu verhindern.

 

Um den Mittelständlern in der der aktuellen schwierigen Situation noch besser unter die Arme greifen zu können, haben die Landeskreditbank (LBank) und die Bürgschaftsbank ihr Angebot ergänzt. Die folgenden Maßnahmen wurden beschlossen: Verdoppelung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (bisher 1,25 Millionen Euro), Erhöhung der Bürgschaftsquote für Betriebsmittel auf 80 Prozent, Erhöhung der Rückbürgschaft des Bundes um 10 Prozent-Punkte, damit verringert sich das Risiko der Bürgschaftsbank auf 25 Prozent. Diese Maßnahmen unterstützen branchenübergreifend alle gewerblichen kleinen und mittleren Unternehmen sowie die Freien Berufe und werden von der Bürgschaftsbank ab sofort umgesetzt.

 

Die Landeskreditbank (LBank) stellt den Südwest-Unternehmen mit ihrem Angebot ausreichend Liquidität für Investitionen als auch für Betriebsmittel-, Liquiditäts- und Überbrückungsfinanzierungen zur Verfügung stellen. Die Förderkredite werden über das sogenannte Hausbankenverfahren vergeben. Liquiditätskredite können Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern zu günstigsten Zinsen, mit einem flexiblen Laufzeitangebot zwischen vier und zehn Jahren und einem Regeldarlehensbetrag von bis zu 5 Mio. Euro decken. Für bestehende Förderkredite bietet die L-Bank eine bis zu 12-monatige Tilgungsaussetzung an.

 

Bürgschaften der L-Bank: Wenn eine Hausbank wegen fehlender Sicherheiten nicht in der Lage ist, einem betroffenenUnternehmen einen Liquiditätskredit / Betriebsmittelkredit zur zeitlichen Überbrückung zu gewähren, kann die L-Bank im Einzelfall bis zu 80 Prozent des Risikos abnehmen. Die L-Bank übernimmt Bürgschaften von 2,5 bis 5 Mio. Euro. Landesbürgschaften – Bürgschaften über 5 Mio. Euro – werden durch die L-Bank abgewickelt.

 

 

Hotline und emails für Betriebe in Baden-Württemberg:

 

Wirtschaftsförderung L-Bank

Telefon: 0711/122-2345

Email: wirtschaftsfoerderung@l-bank.de

  

Bürgschaften

Telefon: 0711/122-2999 - Montag bis Donnerstag 8.30 bis 16.30 Uhr, Freitag 8.30 bis 16 Uhr

Email: buergschaften@l-bank.de

 

Bürgschaftsbank

Telefon 0711/1645-6

E-Mail: info@buergschaftsbank.de

oder

Kontaktformular

 


 

Bayern

Bayern hat am 16. März 2020 den landesweiten Katastrophenfall ausgerufen. Zur Eindämmung des Virus und zur Abfederung der vom Coronavirus verursachten Folgen hat das Land einen Schutzschirm in Höhe von 10 Mrd. Euro eingerichtet.

 

Soforthilfe Corona

Gerade kleinen Betrieben greift die Staatsregierung mit Soforthilfen unter die Arme. Notleidende Betriebe erhalten unbürokratisch und sehr kurzfristig zwischen 5.000 und 30.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium hat die Vollzugsvoraussetzungen für ein Förderprogramm "Soforthilfe Corona" geschaffen.

 

Corona-Soforthilfe für gewerbliche Unternehmen und Selbstständige inkl. Angehörige der Freien Berufe

Höhe der Corona-Soforthilfe in Bayern:

  • 5.000 Euro (bis zu 5 Erwerbstätige)
  • 7.500 Euro (bis zu 10 Erwerbstätige)
  • 15.000 Euro (bis zu 50 Erwerbstätige)
  • 30.000 Euro (bis zu 250 Erwerbstätige)  Bayern

Umfängliche Informationen zum Antrag erhalten sie hier:

www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona

 

Unternehmens-Hotline Bayern:

089/12 22 20 - Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 16 Uhr

 

Informationen der Bayerischen Finanzverwaltung

Die Bayerische Finanzverwaltung gewährt auf Antrag

  • zinslose Stundungen
  • Herabsetzungen von Vorauszahlungen/des Steuermessbetrages für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen

Das Bayerische Landesamt für Steuern bittet darum, zur Antragsstellung das dafür vorgesehene Formular zu nutzen, um eine schnellere Bearbeitung zu ermöglichen. Dieses Formular ist auch auf den Seiten der Bayerischen Finanzverwaltung zu finden. In Kürze wird es auch in ELSTER eingebunden werden.

 

Hinsichtlich von Verspätungs- und Säumniszuschlägen haben die bayerischen Steuerberaterkammern gefordert, dass diese für nach dem 10. März 2020 verwirklichte Sachverhalte nicht erhoben werden. Ebenso haben wir gefordert von Vorabanforderungen von Erklärungen vor dem Hintergrund der Corona-Krise abzusehen. Das Bayerische Landesamt für Steuern hat eine wohlwollende Prüfung dieser Forderungen zugesagt.

 

Die Steuerberaterkammern München und Nürnberg stehen in engem Austausch mit dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat sowie mit dem Bayerischen Landesamt für Steuern. Sobald weitere Ergebnisse vorliegen, werden wir Sie informieren.

 

Hilfen der LfA für Unternehmen und Freiberufler

Die Staatsregierung erhöht den Bürgschaftsrahmen der LfA Förderbank auf 500 Mio. Euro. Die LfA Förderbank Bayern verfügt über ein breites Förderinstrumentarium, um Unternehmen, die im Zuge der Corona-Epidemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, rasch und gezielt zur Seite zu stehen.

 

Schnelle und kostenfreie Information insbesondere zu Liquiditätshilfen bietet die LfA-Förderberatung unter

Tel.: 089 2124-1000

E-Mail: info@lfa.de

 

Bei Bedarf wird die LfA-Task Force eingeschaltet, deren Experten die Krisensituationen analysieren, die betrieblichen Schwachstellen mit dem Unternehmen besprechen und Lösungswege aufzeigen.

 

Zur Überwindung von Liquiditätsengpässen stehen folgende über die jeweilige Hausbank zu beantragende Förderinstrumente zur Verfügung.

 

Universalkredit

Über den Universalkredit können Investitionen, Betriebsmittel (inkl. Waren) und Umschuldungen kurzfristiger Verbindlichkeiten für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Jahresumsatz (Konzernumsatz) bis 500 Mio. EUR sowie Freiberufler finanziert werden.

 

Es sind Darlehen von 25.000 EUR bis 10 Mio. EUR möglich.

 

Soweit bei kleinen oder mittleren Unternehmen ein Darlehen bis 2 Mio. EUR nicht ausreichend abgesichert werden kann, ist eine 60%-ige Haftungsfreistellung (bei LfA-Risiko bis 250.000 EUR im beschleunigten Verfahren) möglich.

 

Akutkredit

Unser Spezialprogramm zur Finanzierung von Unternehmen in Liquiditäts- und Rentabilitätsschwierigkeiten bei Vorliegen eines tragfähigen Gesamtkonsolidierungskonzepts.

 

Förderfähig sind Betriebsmittel zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit, Umschuldung kurzfristiger Verbindlichkeiten (Kontokorrentkredite, Lieferantenverbindlichkeiten, sonstige Verbindlichkeiten), Investitionen zur Anpassung an geänderte Umfeldbedingungen.

Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen mit einem Jahresumsatz (Konzernumsatz) bis 500 Mio. EUR.

 

Der Darlehenshöchstbetrag liegt bei 2 Mio. EUR.

 

Bürgschaften

Die LfA übernimmt Ausfallbürgschaften für Kredite an mittelständische Unternehmen sowie Freiberufler.

Verbürgt werden Investitions-, Betriebsmittel- und Avalkredite, die wegen mangelnder bankmäßiger Sicherheiten ansonsten nicht gewährt werden könnten.

 

Der Bürgschaftsbetrag ist bis zu 5 Mio. EUR möglich.

 

Für Handwerk, Handel, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Gartenbau steht das Bürgschaftsangebot der Bürgschaftsbank Bayern GmbH zur Verfügung.

 

Für Fragen zu den öffentlichen Finanzierungshilfen und für die Anforderung von Informationsmaterial stehen Ihnen die Mitarbeiter/-innen unserer Förderberatung telefonisch unter 089 2124–1000 oder per E-Mail unter info@lfa.de, montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 18 Uhr sowie freitags von 8 Uhr bis 15 Uhr, zur Verfügung.

 

Bayernfonds

Zum Schutz größerer Mittelständler legt die Staatsregierung einen Bayernfonds auf. Der Bayernfonds soll eine Alternative zu Liquiditätshilfen bieten, um sich an solide aufgestellten, aber von der Corona-Krise gebeutelten systemrelevanten Unternehmen beteiligen zu können.

 

Flexiblere Arbeitszeitregeln

Um kurzfristige Personal- und Produktionsengpässe auszugleichen, sollen sie vorübergehend Flexibilität bei den Arbeitszeitregeln erhalten. Die Ausnahmen sollen längere Arbeitszeit-Korridore an Werktagen, die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen und eine vorübergehende Verkürzung der Ruhezeiten und Ruhepausen ermöglichen, im Einklang mit den Beschäftigten.

 


 

 

 

Berlin

Der Senat stellt Überbrückungskredite mit einem Volumen von bis zu 100 Mio. Euro über die Investitionsbank Berlin (IBB) bereit. Zu diesen Mitteln werden bisher ausgeschlossene und nun sehr stark betroffene Branchen wie z.B. Einzelhandel, Gastronomie, Beherbergung und konsumorientierte Dienstleistung (z.B. Clubs) Zugang erhalten.

 

Es wurden die Voraussetzungen für das Kurzarbeitergeld deutlich vereinfacht. Unternehmen bekommen erleichterte Steuerstundungen, angepasste Steuervorauszahlungen und werden durch den Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen entlastet.

 

Hotline und e-mail für Berliner Unternehmen:

030/ 2125-4747

E-Mail: wirtschaft@ibb.de

 


 

 

Brandenburg

Hilfsangebote für Unternehmen des Landes Brandenburgs

 

Steuererleichterungen

Herabsetzung oder Anpassung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer beziehungsweise zur Körperschaftsteuer auf Antrag, ohne dass an den Nachweis der Voraussetzungen allzu strenge Anforderungen gestellt werden. Auch eine Stundung fälliger Steuerforderungen ist möglich. In diesen Fällen werden die Finanzämter auf Stundungszinsen verzichten. Bei unmittelbar Betroffenen werden auch vorübergehend von Vollstreckungsmaßnahmen abgesehen. Ebenso können Säumniszuschläge erlassen werden.

 

Fördermittel und Darlehen

Instrumente wie die Erleichterung des Kurzarbeitergeldes sind bereits auf Bundesebene beschlossen worden. Sie sollen nun auf Landesebene angepasst und gegebenenfalls aufgestockt werden, um Brandenburger Unternehmen und Beschäftigte zu unterstützen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie stellt weitere Haushaltsmittel für die ergänzende Gewährung von Darlehen zur Liquiditätssicherung von Unternehmen bereit.

 

Das Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm (KoSta) wird entsprechend des aktuellen Bedarfs angepasst und für nahezu alle Branchen geöffnet. Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können sich ab sofort an die Regionalcenter der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) wenden. Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 

Hotlines und e-mail-Adressen des Landes Brandenburg:

Brandenburg (Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppiner, Prignitz)

E-Mail: Reinhard.goehler@wfbb.de

Telefon: 03391/775-211

 

Nordost-Brandenburg (Landkreise Oberhavel, Barnim, Uckermark)

E-Mail: Heinz.roth@wfbb.de

Telefon: 03334/81877-10

 

Ost-Brandenburg (Landkreise Märkisch-Oderland, Oder-Spree und die Stadt Frankfurt/Oder)

E-Mail: Christoph.ziemer@wfbb.de

Telefon: 0335/283 960-11

 

Süd-Brandenburg (Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und die Stadt Cottbus)

E-Mail: Torsten.maerksch@wfbb.de

Telefon: 0355/784 22-14

 

Mitte/West-Brandenburg (Landkreise Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark sowie die Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel)

E-Mail: Verena.klemz@wfbb.de

Telefon: 0331/730 61-237

 


 

 

 

Bremen

Finanzhilfen

Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven (BAB) hat eine Task Force eingerichtet. Sie hat vorsorglich für Hilfsmaßnahmen in der Coronavirus-Krise ein zusätzliches Budget von 10 Millionen Euro bereitgestellt und legt ggf. noch nach.

 

Mit Krediten ist die BAB in der Lage, einen zusätzlichen Liquiditätsbedarf zu decken. Die Konditionen bei den Bürgschaften wurden nochmals verbessert, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Es stehen bis zu 1 Mio. Euro für Betriebsmittel auch für Freiberufler/innen und Kleinunternehmer/innen als Liquiditätshilfen zur Verfügung.

 

Steuern

Das Finanzressort hat steuerliche Maßnahmen zur Entlastung umgesetzt. Hierzu gehören: Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer auf Antrag, zinslose Stundung fälliger Steuerzahlungen, Erlass von Säumniszuschlägen und der Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen.

 

Hotline und email für Betriebe in Bremen:

0421/9600-333

Email: task-force@bab-bremen.de

 


 

 

Hamburg

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) bietet verschiedene darlehensbasierte Förderprogramme für Unternehmensfinanzierungen an. Einige Förderungen können zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen eingesetzt werden, die aufgrund von Umsatzausfällen wegen des Corona-Virus entstehen. Für kleine und mittlere Unternehmen stehen hier zum Beispiel die Förderprogramme "Hamburg-Kredit Gründung und Nachfolge" und "Hamburg-Kredit Wachstum" zur Verfügung.

 

Die IFB Hamburg bietet Landesbürgschaften an, um in Kooperation mit der Hausbank sowohl die Finanzierung von Investitionen als auch die finanzielle Überbrückung von Liquiditätsengpässen abzusichern.

 

Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)

Umfangreicher Schutzschirm für Selbstständige und kleine Firmen:

  • 2.500 Euro für Einzelkämpfer
  • 5.000 Euro für Kleinunternehmen bis zu 10 Mitarbeiter
  • 10.000 Euro für Kleinunternehmen bis zu 50 Mitarbeiter
  • 25.000 Euro für Kleinunternehmen bis zu 250 Mitarbeiter

 

Die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg bietet in Zusammenarbeit mit dem FHH Bürgschaften an.

 

Hotline und Infos für Unternehmen in Hamburg:

Firmenhilfe

040/432 1694

Webpage der Familienhilfe:

https://firmenhilfe.org/

 

Bürgschaftsgemeinschaft

040/611 700 100

 

IFB

040/248 46 533

Infos zu Förderkrediten und Landesbürgschaften finden sich unter IFB.

 


 

 

Hessen

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus abfedern zu können, greift die Landesregierung vor allem kleinen und mittleren Unternehmen unter die Arme. Über die WIBank bietet Hessen Betrieben in Notfällen Förderkredite an, auch Bürgschaften sind möglich.

 

Förderkredite

So bietet die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) im Auftrag des Landes diverse Förderkredite an. Darunter sind auch Kredite aus dem Förderprogramm Kapital für Kleinunternehmen (KfK), das 2010 gezielt aufgelegt wurde, um die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise abzufedern. Hieraus können kleine Unternehmen und freiberuflich Tätige mit bis zu 25 Mitarbeitern und 5 Mio. Euro Jahresumsatz Darlehen zwischen 25.000 und 150.000 Euro erhalten, die von der Hausbank um mindestens 50 Prozent aufgestockt werden. Für dieses Förderdarlehen sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig.

 

Darüber hinaus können KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Mio. Euro Umsatz aus dem Förderprogramm Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW) über ihre Hausbank Betriebsmittelkredite bis 1 Mio. Euro erhalten.

 

Bürgschaften

Bürgschaften bis 1,25 Mio. Euro mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent bietet die Bürgschaftsbank Hessen in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen an.

Dazu zählen auch Express-Bürgschaften für Kredite bis zu 300.000 Euro, die mit einer Bürgschaftsquote von 60 Prozent besichert und bei Erfüllung aller Kriterien besonders schnell erteilt werden.

 

Das Land Hessen übernimmt in besonderen Fällen Landesbürgschaften i. d. R. über 1,25 Mio. Euro, um in Kooperation mit der Hausbank sowohl die Finanzierung von Investitionen als auch die finanzielle Überbrückung von Liquiditätsengpässen abzusichern.

 

Dazu zählen auch Express-Bürgschaften für Kredite bis zu 300.000 Euro, die mit einer Bürgschaftsquote von 60 Prozent besichert und bei Erfüllung aller Kriterien besonders schnell erteilt werden.

 

Hotline der Bürgschaftsbank Hessen:

0611/150 777

 

weitere Infos > finden Sie hier.

 


 

 

Mecklenburg-Vorpommern

Das Wirtschaftsministerium hat für Unternehmen ein 100-Millionen-Euro-Hilfspaket geschnürt, um schnell und unbürokratisch zuhelfen.

 

Sonderprogramm für Landesbürgschaften

Die Anträge werden schnell und vorrangig in einem standardisierten Verfahren bearbeitet. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschafft PwC hat sich als Mandatar des Landes kurzfristig personell verstärkt. Dadurch soll die durchschnittliche Bearbeitungsdauer auf 1 bis 2 Wochen verkürzt werden.

 

Unternehmens-Hotline:

0385-588 5588, Montag bis Freitag, 8 bis 20 Uhr

 

Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich durch die Erhöhung seines Rückbürgschaftsanteils an der Verdoppelung des Bürgschaftsvolumens der Bürgschaftsbank M-V für Kredite von Hausbanken von 1,25 Millionen Euro auf bis zu 2,5 Millionen Euro pro Einzelfall.

 

Schnelle Bürgschaften bis 250.000 Euro

 

Bürgschaften bis zu einem Kreditvolumen in Höhe von 250.000 Euro für KMU können in einem abgekürzten und vereinfachten Verfahren durch die Bürgschaftsbank ohne weitere Gremienbeteiligung entschieden werden.

 


 

 

Niedersachsen

Die Landesregierung hat ein großes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Auswirkungen des Corona-Virus auf den Weg gebracht. 1,4 Milliarden Euro sollen zusätzlich zur Verfügung gestellt werden, um die Strukturen in der Gesundheitsversorgung einsatz- und leistungsfähig zu halten. Ebenso sollen auch finanzielle Soforthilfen sowie Entschädigungen zur Unterstützung der Wirtschaft geleistet werden.

 

Steuern

Niedersachsen unterstützt die bundesweite Anpassungen für Stundungs- und Vollstreckungsmaßnahmen für von den Landesfinanzbehörden verwaltete Steuern sowie für die unkomplizierte und schnelle Herabsetzung von Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer-Vorauszahlungen: Beispielsweise können in diesen Fällen auch zinsfreie Stundungen vereinbart werden.

 

Bürgschaften

Das Land Niedersachsen und die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) stehen betroffenen Unternehmen mit Bürgschaften zur Seite. Davon profitieren können nahezu alle Branchen. Das Land erhöht seinen Bürgschaftsrahmen auf 3 Milliarden Euro. Damit schnelle Hilfe gewährleistet ist, werden die Verfahren flexibilisiert und bestehende Regelungen pragmatisch angewendet.

 Die NBB übernimmt Bürgschaften bis zur Größenordnung von 2,5 Millionen Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Darüber hinaus stehen Landesbürgschaften zur Verfügung.

 

Kredite und Förderung

Bei der NBank wird gegenwärtig ein Kredit-Programm (bis 50.000 Euro) für kleine und mittlere Unternehmen als schnelle Liquiditätshilfe vorbereitet. Ebenfalls in Vorbereitung ist die Auflage eines größeren Liquiditätskredits (über 50.000 Euro), der voraussichtlich in sechs Wochen bereitgestellt werden kann. Beide Kreditprogramme sollen direkt durch die NBank, ohne Beteiligung einer Hausbank, vergeben werden.

 

Damit in Not geratenen Kleinstunternehmen (weniger als 10 Beschäftigte und weniger als 2 Millionen Euro Jahresumsatz) geholfen werden kann, soll zudem ein sechsmonatiges Landesprogramm in Form einer Zuschussförderung in Höhe von voraussichtlich 100 Millionen Euro im Rahmen des Nachtragshaushaltes aufgelegt werden. Zugutekommen soll dieser Liquiditätszuschuss neben Kleinstunternehmen auch Familienbetrieben. Die Förderhöhe soll voraussichtlich 20.000 Euro je Unternehmen betragen, die als einmaliger Zuschuss gewährt werden.

 

Hotlines und e-mail-Adressen des Landes Niedersachsen:

 

Ansprechpartner bei der NBB:

Lars Luther und Carsten Bolle:

Telefon: 0511/33 70 50

 

Für Landesbürgschaften: PwC als Mandatar des Landes:

Mike Schwake:

Telefon: 0511/535 75323

Mobil 0171/1994824

Email: mike.schwake@pwc.com

 

Peter Koch:

Telefon: 0511/5357 5351

Mobil 0171/766 5908

Email: koch.peter@pwc.com

 


 

 

Nordrhein-Westfalen

Um Liquiditätsengpässen zu überbrücken, stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen diverse öffentliche Finanzierungsangebote zur Verfügung. Hierfür werden Überbrückungskredite zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen angeboten. Diese können Sie bei der Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Millionen Euro) und durch das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Millionen. Euro, auch für Großunternehmen) anfragen.

 

Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft!

Kleine Unternehmen und Existenzgründer haben die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds- Beteiligungskapital bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen!

 

Hotline der Förderbank NRW:

Telefon Service-Center: 0211/9174148

 


 

 

Rheinland-Pfalz

Der Corona-Krise steuert die Landesregierung konseqent entgegen. Im Vordergrund steht die Liquiditäts-sicherung von kleinen und mittleren Unternehmen.

 

Bürgschaften und Kredite

Über die ISB sowie die Bürgschaftsbank stehen Betriebsmittelkredite als auch Bürgschaften zur Verfügung. Damit können Unternehmen Zeit gewinnen, um etwa Lieferketten anzupassen oder eine zeitweise geringere Nachfrage zu überbrücken. Zudem hebt die Landesregierung per Allgemeinverfügung das Lkw-Fahrverbot an Sonntagen bis einschließlich 26. April 2020 komplett auf.

 

Hotline für Unternehmen in Rheinland-Pfalz:

Telefon Service-Center: 06131/16-5110

 

Ebenfalls wurde eine Stabsstelle UnternehmenshilfeCorona im Wirtschaftsministerium eingerichtet. Unternehmen können sich mit Ihren Fragen an diese Stabstelle wenden:

 

Hotline Unternehmenshilfe Corona:

06131/16-5110

 

 

Liquiditätshilfen für Freiberufler und KMU

Es gibt eine Liquiditätshilfe für Kleinstbetriebe und Freiberufler durch rückzahlbare Zuschüsse bis 20.000 Euro, für betriebliche Ausgaben von KMU durch rückzahlbare Zuschüsse bis 200.000 Euro. Die Mittel sollen in einem vereinfachten Verfahren durch die Gesellschaft für Arbeitsmarkt und Strukturentwicklung (GSA) ausgereicht werden.

 

Beschleunigte Auszahlung von Zuschüssen innerhalb einer Woche

 

Beschleunigte Auszahlung von bereits bewilligten Investitionszuschüssen (GRW) an geförderte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, der Zuschüsse für Forschung und Entwicklung für Unternehmen und private Forschungseinrichtungen innerhalb einer Woche nach Eingang der Mittelanforderung.

 


 

 

Saarland

Für die saarländische Wirtschaft wurde ein 10-Punkte-Plan vorgestellt. Dazu zählen Informations- und Beratungsangebote für Unternehmen als auch schnelle verfügbare Liquiditätshilfen und Bürgschaften für Unternehmen mit kurzfristigen corona-bedingten Schwierigkeiten.

 

Die Regierung des Saarland stellt sicher, dass jede Form flexibler Arbeitszeitgestaltung ermöglicht wird, um die Versorgung der Bevölkerung mit notwendigen Gütern und Dienstleistungen zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten.

 

Unternehmens-Hotline:

0681/501-4433 (Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr)

 


 

 

Sachsen

Sonderprogramm für kleine Unternehmen und Freiberufler mit bis zu 5 Beschäftigten mit Sitz oder Betriebsstätte im Freistaat, die aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus mit Umsatzrückgängen konfrontiert sind. Die Abwicklung erfolgt über die Sächsische Aufbaubank erfolgen.

 

Vorgesehen ist ein zinsloses, nachrangiges Liquiditätshilfe-Darlehen von bis zu 50.000 Euro, in Ausnahmefällen bis zu 100.000 Euro, mit einer Laufzeit von bis zu acht Jahren, welches für die ersten drei Jahre tilgungsfrei zur Verfügung gestellt wird.

 

Für alle sächsischen Unternehmen gibt es Fördermöglichkeiten wie zinssubventionierte Liquiditätshilfe-Darlehen, staatliche Bürgschaften und mehr, um Liquiditätsschwierigkeiten zu überbrücken.

 

Als Ansprechpartner steht die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) zur Verfügung. Die Beratung ist kostenlos. Telefon: 0351 / 4910-1100.

 

Auch die Finanzbehörden kommen betroffenen Firmen entgegen. Auf Antrag können laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer und zur Körperschaftsteuer herabgesetzt oder ausgesetzt werden. Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden, Säumniszuschläge können erlassen werden. Auch Vollstreckungsmaßnahmen können vorübergehend verzichtet werden.

 

Hotline für Unternehmen in Sachsen:

Telefon: 0351/4910-1100 (SAB)

 


 

 

Sachsen-Anhalt

Ministerpräsident Haseloff informierte die ansässige Wirtschaft darüber, dass Unternehmen, die durch die Ausbreitung des Virus in Schwierigkeiten kommen, mit Hilfen rechnen können.

 

Alle Unternehmen sollten sich zunächst an ihre Hausbank wenden. Geeignete und gängige Maßnahmen bei temporären Liquiditätsproblemen im Unternehmen bestehen in der Verlängerung der Kreditlaufzeiten und Tilgungsaussetzungen, um den Liquiditätsabfluss im Unternehmen zu reduzieren.

 

Im zweiten Schritt können die Unternehmen mit ihrer Hausbank aber auch auf die Investitionsbank Sachsen-Anhalt oder die Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt zugehen.

 

Mit rund 205 Millionen Euro der Bürgschaftsbank und Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt werden Kredite in Höhe von insgesamt rund 390 Millionen abgesichert.

 

Hotline für Unternehmen in Sachsen-Anhalt:

0391/567-4750, werktags zwischen 8.30 und 16 Uhr

 

Steuerliche Hilfsangebote hat das Finanzministerium bereits angekündigt: Auf Antrag werden laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herab- oder ausgesetzt, Steuerzahlungen zinsfrei gestundet, Säumniszuschläge erlassen und auf Vollstreckungsmaßnahmen bis zum Jahresende verzichtet.

 


 

 

Schleswig-Holstein

Die Landesregierung hat in einem ersten Schritt eine Sofort-Hilfe organisiert, insbesondere für Kleine und mittelständische Unternehmen. Neben zinslosen Steuerstundungen durch das Finanzministerium hat das Wirtschaftsministerium zusammen mit den Förderbanken die Kredit-Angebote auf die aktuellen Bedarfslagen der Unternehmen neu ausgerichtet. Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), die Bürgschaftsbank und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft haben ihre Angebote auf die aktuellen Bedarfslagen der Unternehmen neu ausgerichtet, um den Zugang zu den Finanzierungsmitteln zu erleichtern. Vor allem ist das Darlehensprogramm "IB.SH Mittelstandskredit" das zentrale Angebot an Unternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten. Der vom Land garantierten Rahmen wurde von fünf auf zehn Millionen Euro verdoppelt.

 

Corona-Soforthilfe-Programm mit 100 Millionen Euro für kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige beschlossen:

  • 2.500 Euro für Einzelkämpfer und -gewerbetreibende
  • 5.000 Euro für Unternehmer ab 1 und bis zu 5 Vollzeitkräften
  • 10.000 Euro für Unternehmer mit bis zu 10 Vollzeitkräften

 

Ebenfalls hat das Finanzministerium steuerliche Maßnahmen zur Entlastung betroffener Unternehmen angekündigt.

 

Hotlines und wichtige Adressen des Landes Schleswig-Holstein:

Förderlosten sind

Jürgen Wilkniß

Mail: juergen.wilkniss@bb-sh.de

Telefon: 0431/5938-133

und

Matthias Voigt

Mail: matthias.voigt@ib-sh.de

Telefon 0431/9905-3330

 

Diese Ansprechpartner koordinieren die Förderung von IB.SH, MBG und BB-SH und vertreten jeweils alle drei Institute.

 


 

 

Thüringen

Finanzielle Hilfen sagt das Finanzministerium von der Corona-Krise betroffene Unternehmen zu. Es gibt ein ausgeweitetes Bürgschaftsprogramm für alle Thüringer Unternehmer, kleine und mittelständische Unternehmen wie auch Freiberufler erhalten Rückendeckung in der aktuell schwierigen Situation. Die Bürgschaftsrisiken und Wirtschaftshilfen werden durch das Land finanziell abgesichert.

 

Zudem sind die Finanzämter in Thüringen angehalten, schnell und unbürokratisch steuerliche Liquiditätshilfen umzusetzen. So können Steuern gestundet werden, Steuervorauszahlungen angepasst und Vollstreckungsmaßnahmen ausgesetzt werden. Die Finanzministerin ruft in Schwierigkeiten geratene Unternehmerinnen und Unternehmer auf, sich an ihre berufsständischen Vertretungen und die Thüringer Aufbaubank zu wenden: "Vom freiberuflichen Musiker bis zum Messebauer, Handwerker oder Lieferanten, keine betroffene Unternehmerin und kein Unternehmer wird alleine gelassen."

 

Weitere Informationen für Betriebe in Thüringen:

Service für Betriebe und Informationen der Thüringer Aufbaubank > finden Sie hier.

 


Quellen: vgl. Wirtschaftsbeirat Bayern; Institut der Wirtschaftsprüfer IDW; Handwerksblatt; Ifo-Institut München; Lehrstuhl für VWL, Geld und internat. Wirtschaftsbeziehungen, Julius-Maximilians-Universität Würzburg.